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Seelenmassage auf Schwäbisch
Beim Gesangverein Amstetten komplettiert das
Kult-Duo Rock & Rollinger einen Schwäbischen Abend

Genießen Sie einen schwäbischen Abend: Unter diesem Motto hat der Amstetter Gesangsverein am Wochenende zum Auftritt des schwäbischen Rock-Duos „Rock & Rollinger“ in die Gemeindehalle nach Hofstett-Emerbuch eingeladen. Chorgesänge in schwäbischer Mundart des Veranstalters sowie Wortklaubereien und ulkig schräge Lieder des Kult-Duos in derselben Sprache lösten prompt große Begeisterung aus.
Der Kinderchor und der Frauenchor „AlleGro's“ übernahmen den Programmauftakt mit „I bin a Schwoab“ und mit dem „Lied vom Kartoffelsalat“ (Leitung Monika Simon). Es folgte der Männerchor unter der Leitung von Christian Vogt. Die 20 Mann starke Gruppe überzeugte mit Liedern wie „Breng mir no a Viertele“ oder „I wenn i Geld gnug hätt“.
Nach einer kurzen Stärkungspause traten „Rock & Rollinger“ ins Rampenlicht. Die „Schwabenhymne“ unplugged gespielt, brachte die Gäste in der fast ausverkauften Gemeindehalle ruckzuck in Stimmung. Songs wie „Der Baum“ – eine verrückt-poppige Nummer – und „Früher“, im Stil von Pur oder „Kehrwoche“ erzählen Geschichten aus dem Leben des Duos, die bei den Zuhörern bestens ankamen. Viele der Zuschauer waren offensichtlich nicht das erste Mal dabei. Es gab unter den Besuchern eine große Fangemeinde, die mindestens genauso textsicher war wie die Künstler und lauthals mitsang.
 

Dr. Horst Rock mit hautenger Hose, Leder- Jacke, Motörhead-T-Shirt und Langhaarperücke und Manfred Rollinger im Bauern-Look, mit Hemd, kurzer Hose und mit Tirolerhut, fezten sich zwischen ihren Liedern immer wieder aufs neue mit witzigen Wort- Klaubereien und coolen Sprüchen. Geschickt zogen die beiden Komiker das bereitwillige Publikum zum Mitklatschen, Hey-Rufen oder Zisch-Geräusche machen mit in die Show ein.

Auch wenn ihre Stücke lustig daher kamen, hatten sie oftmals einen ernsthaften Hintergrund. Während sich Rollinger als „letzter überlebender Alb-Indianer seiner Sippe“ ausgab und nur vom „viela Schaffa“ erzählte, regte Dr. Horst Rock dazu an, die Zuschauer massieren. So stimmten die beiden eine musikalische Seelenmassage mit altbekannten Klassikern wie „Smoke on the water“ oder „TNT“ in lässigen Reggae-Versionen an. Wobei diese musikalische Massage auf der E-Gitarre wohl eher für die Lachmuskulatur gedacht war. Dann hieß es zum Ende hin, „Wenn’s Ärschle brummt, ist’s Herzle g’sund“ oder „Von der Alb ra“ wobei die Gäste zum Finger schnippen aufgefordert wurden, was sie auch leidenschaftlich taten.
Zum Abschluss gab es noch eine zündende Weisheit von Rollinger: „Mei Oma hot g’sait, schloafed nakked, dann versoichata koi Hemmad.“ Allein dieser Spruch löste herzhafte Lachsalven bei den Zuhörern aus. Als Zugabe ihrer großartigen Comedy-Show stimmten die Künstler von der „Alb´ra“ erneut ihre „Schwabenhymne“ an. Das Publikum sang begeistert mit. Konstantin Heidemann | 14.03.2017

Stand: 17.03.17

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